Unser wichtiges Grundnahrungsmittel

Kartoffeln- regionales Grundnahrungsmittel

Weltweit werden pro Jahr knapp 290 Millionen Tonnen unterschiedlichster Kartoffeln geerntet. Somit gehört die stärkehaltige Knolle zu den bedeutesten Grundnahrungsmitteln. Jährlich werden zwischen 50 und 80 kg Kartoffeln pro Kopf in Deutschland verbraucht.

Kartoffeln wachsen als Knollen unter der Erde und werden je nach Reifezeit „Frühkartoffeln“ (Erntezeit Juni- Juli), „mittelfrühe Kartoffeln“ (August/September) oder „späte Kartoffeln“ (September/Oktober) genannt.

Zudem unterteilt man in festkochende,, forwiegend festkochende und mehlig kochende Kartoffeln. Von uns bekommt ihr meistens festkochende Kartoffeln geliefert, braucht euch also keine Gedanken mehr zu machen, diese auszusuchen.

 

Lagerung

1. Kartoffeln mögen´s dunkel!

Bei zu viel Licht färben sich die Knollen grün, also unbedingt dunkel aufbewahren! Am besten eignet sich ein dunkler trockener Kellerraum.

2. Temperatur

Die Temperatur sollte idealerweise unter 15 °C liegen – am besten sogar zwischen 8°C und 10°C. Frost mögen Kartoffeln gar nicht, denn dann wandelt sich das Kartoffel-Stärkemehl in Zucker um, sodass die Knollen süßlich schmecken würden.

3. Feuchtigkeit

Kartoffeln sollten unbedingt luftdurchlässig und trocken aufbewahrt werden. Luftdurchlässige Beutel (kein Plastik!) oder Holzkisten sind ideal.

4. seperat lagern?! Wir haben´s ausprobiert!

Hier spalten sich die Meinungen, aber wir haben für euch den Test gemacht und herausgefunden, dass Äpfel Kartoffeln viel langsamer Keimen lassen! Und auch eine liebe Kundin hat davon berichtet: Probiert´s mal aus – es lohnt sich!

Keimende Kartoffeln essen?!

Da Kartoffeln Nachtschattengewächse sind, werden ihnen einige Giftstoffe zugeschrieben. Wichtig ist es, zwischen Licht- und Dunkeltrieben zu unterscheiden, denn die Lichttriebe (die sich unter Lichteinfluss entwickeln) sind giftig.

Lichtkeime erkennt mensch an der violetten oder grünen Färbung. Kartoffeln, in denen solche Triebe schon kräftig herauswachsen, sollten zum Essen nicht mehr verwendet werden, falls diese noch sehr klein sind, können sie aber entfernt und trotzdem direkt gekocht und verzehrt werden.

Was tun mit den Schalen???

Ob Bratkartoffeln, Kartoffel-Auflauf, Rosmarin-Kartoffeln, Chips oder Ofenpommes- die Kartoffel kann vielfältig verwendet werden. Dabei landen Unmengen von Kartoffel-Schalen großzügig ungeachtet im Mülleimer. Dabei können diese sinnvoll in der Küche und im Haushalt verwendet werden, sparen Energie, Geld und bringen Freude und Genuss…
Besonders schön kann es auch sein, mit Kindern die ganz neuen Seiten der doch so bekannt geglaubten Knolle zu entdecken.

  1. Kartoffelchips

Die gesäuberte Schale mit etwas Pflanzenöl beträufeln und mit Salz und Lieblingsgewürzen beträufeln (besonders lecker schmeckt´s mit Rosmarin und Paprika oder Chili). Das Ganze dann für etwa 10 Minuten bei 200 °C im Backofen – und fertig!
Ps: Hierbei sollten nur keimfreie Schalen verwendet werden.
Schalen, die schon keimen, können anderweitig verwendet werden: (Siehe unten)

  1. Edelstahl reinigen

Kartoffelschalen sind der beste Edelstahlreiniger-Ersatz. Das spart nicht nur Plastik-Müll, sondern ist auch noch effizient: Einfach verschmutzte Flächen oder Töpfe, Amaturen und die Spüle mit der feuchten Seite der Kartoffelschalen einreiben, einwirken lassen, abwaschen – und fertig!

  1. Kartoffelschalen als Ofenanzünder

Getrocknete Kartoffelschalen ersetzen teure Ofenanzünder, brennen recht langsam ab und glimmen vergleichsweise lang. Beim nächsten Kartoffel-Schmaus einfach die Schalen auf einem Teller in der Sonne oder einem anderen warmen Ort trocknen lassen. Ziemlich einfach, oder?

  1. Spiegel streifenfrei putzen

Wirkt erstmal etwas seltsam, aber probiert es mal aus: Wenn mensch den Spiegel mit der feuchten Seite von Kartoffelschalen einreibt und ihn anschließend mit einem weichen trockenen Tuch abreibt, bleibt alles streifenfrei. Und, das absolute „Bonbon“ bei dieser Technik: Die Spiegel beschlagen nicht mehr! Selbst nach einer längeren heißen Dusche nicht… Ist das nicht einen Versuch wert?