schnelles Pesto-Wunder
(zero waste aus Möhrengrün)

Zutaten aus der Frischekiste

  • 1-2 Bund Möhrengrün

Zutaten aus dem Rezeptpaket

  • 1 Handvoll frische Kräuter nach Belieben (wir empfehlen Basilikum)
  • ein paar Spritzer Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel

Zutaten @ home

  • 200 ml Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz (1/2 – 1 TL – nach Belieben)
  • 100 g Sonnenblumenkerne, Haselnuss- oder Mandelsplitter (Pinienkerne gehen auch, sind allerdings teurer und haben einen höheren ökologischen Fußabdruck)

Gesundheit

Ja, Möhrengrün von Bio-Möhren ist essbar!!! Und sogar sehr reich an gesunden Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Möhrengrün erinnert vom Aroma her an eine Mischung aus Petersilie und Möhre und kann vielfältig lecker verarbeitet werden: Probiert´s doch schonmal mit diesem Pesto aus!
Ihr vermeidet nicht nur Müll, sondern zaubert auch eine schnelle regionale Besonderheit, die zu jedem Fest auch verschenkt werden kann.
Die Sonnenblumenkerne halten jung, sind Eiweiß- Wunder, fördern die Blutbildung und enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die uns fit machen. Außerdem sind Sonnenblumenkerne echte „Foolsäure-Booster“, haben also einen sehr hohen Vitamin-B-Gehalt, was besonders für Schwangere und Stillende Frauen wichtig ist. Angeröstet schmecken sie besonders lecker.
Und- um das Ganze zu vollenden: Auch das frische Basilikum in dem Pesto schützt unsere Zellen, wirkt antibakteriell, enthält wertvolle Öle und erleichtert das Stillen. Am meisten Nährstoffe behält Basilikum, wenn man ihn nicht kocht, sondern frisch hackt und direkt verzehren kann.
Ein grünes Pesto-Wunder, oder?!

 

Möhrengrün-Pesto

Noch etwas Möhrengrün übrig?
#schnell gezaubert #zero waste #umwerfend lecker

1.) Das Möhrengrün und die frischen Kräuter waschen, trocken tupfen, die unteren Enden des Möhrengrüns entfernen und alles auf einem Brettchen grob schneiden.

2.) Die Zwiebeln und den Knoblauch grob hacken (später wird´s noch püriert).

3.) Die Sonnenblumenkerne/Mandelsplitter oder Alternative in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Dabei stetig umrühren, damit sie nicht anbrennen. Wenn sie goldbraun sind, in einen Standmixer oder ein hohes Gefäß umfüllen, in dem später alles mit einem Stabmixer („Zauberstab“) zerkleinert werden kann.

4.) In der Pfanne nun etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch darin andüsten.

5.) Nun die Zwiebeln zu den Mandelsplittern geben und alle restlichen Zutaten hinzufügen und gut pürieren – fertig!

Ps: Nach Belieben kann auch geriebener Parmesan verwendet werden, muss aber gar nicht.