Für starke Nerven und gute Sehkraft

Zutaten aus der Kochbox

  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Schmand
  • 1/2 Feta
  • Rosmarinzweige

Zutaten @ home

  • 400 g Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Milch
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Würfel Hefe/ 1 Päckchen Trockenhefe
  • 3 EL Honig (alternativ: Agavendicksaft)

Gesundheit

Es gibt knapp 1000 unterschiedliche Kürbisarten, die ursprünglich in tropischen Gebieten heimisch waren und erst nach und nach in unsere Breitengrade eingezogen sind, hier aber mittlerweile geliebt und nicht mehr wegzudenken sind (das gleiche gilt übrigens auch für die Verwandten der Kürbis-Familie: Die Gurken und Melonen.

Am liebsten wird oft der Hokkaido-Kürbis verwendet. Er muss nicht geschält werden, da auch in der Schale sehr wichtige gesunde Nährstoffe enthalten sind. Hokkaido-Kürbisse sind durch den hohen Kaliumgehalt gut für unsere Blase und die Nieren, enthalten viel Vitamin A, was unsere Sehkraft stärkt und schützt uns mit Antioxidantien vor zellschädigenden Stoffen. Die B-Vitamine sind gut für unsere Nerven und regen den Stoffwechsel an.
Hokkaidos haben eine super CO2-Bilanz. Wir bekommen ihn ganz regional und können ihn guten Gewissens essen und vielfältig verarbeiten: Ob in Quiches, Tartes, Suppen, als Ofengemüse, Kuchen oder als Nudelgericht- er schmeckt vollmundig, immer anders und meistens umwerfend lecker.

So wird’s gemacht:

Für den Teig:
  • 400 g Weizenmehl
  • 20 g Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
  • 250 ml handwarmes Wasser
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz

Die Hefe im handwarmen Wasser unter Rühren (mit einem Holzlöffel) auflösen. Mehl und Salz vermischen, eine Mulde hineindrücken und nach und nach das Hefe-Wasser und das Öl hinzugeben und mit den Händen oder einem Knethaken zu einem glatten Teig verkneten.
An einem warmen Ort mit einem Handtuch zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen (am besten eignet sich ein sonniges Plätzchen, aber auch der Backofen bei eingeschalter Glühlampe (ohne Hitze!). Das verbraucht nachgewiesenermaßen nur sehr wenig Energie und bringt doch die nötige Wärme.

Für den Belag:
  • 2 Zwiebeln
  • ½ Hokkaido-Kürbis
  • 200 g Creme Fraiche/ Saure Sahne/ Schmand
  • 2 EL Milch
  • 200 g Feta
  • Salz, Pfeffer
  • Rosmarinzweige
  • 3 EL Honig
  • n.B. Walnüsse

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden.

Den Kürbis waschen, halbieren und eine der beiden Hälften mit einem Löffel aushöhlen. (Die zweite Hälfte könnt ihr in unserem leckeren One-Pot-Pasta-Gericht verwerten!)
Den ausgehöhlten Kürbis nach Wunsch in feine Ringe schneiden.

Den Schmand mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken, mit 2 EL Milch vermengen.

Den frischen Rosmarin grob hacken und beiseitestellen.

So geht´s weiter:

Den aufgegangen Teig in zwei Teile teilen und diese jeweils auf einem Stück Backpapier zu dünnen Fladen ausrollen. Diese können dann auf zwei Backblechen weiterbelegt werden.

Dazu die Fladen dünn mit der  Schmand-Milch-Mischung bestreichen, mit dem Kürbis und den Zwiebelringen belegen, nach Belieben salzen und pfeffern und den Feta darauf bröseln. Mit Rosmarin bestreuen. Anschließend die Fladen mit „Honigfäden“ beträufeln. Falls der Honig zu dickflüssig und „zäh“ ist, kann er in einem kleinen Topf bei geringer Hitze auf dem Herd verflüssigt werden und ist so leichter auf dem Teig verteilbar.

Die Fladen bei 180 -200 °C auf der mittleren Schiene für etwa 30 Minuten backen, bis der Fladen gold-braun ist.

Tipp: Ganz vorzüglich schmeckt´s, wenn ihr die Fladen mit Walnüssen bestreut. Kleiner, aber feiner Unterschied!

Schmeckt lecker mit einem frischen Salat (zum Beispiel mit Balsamico-Dressing).

Kochbox gekauft aber nicht alle Basics zuhause? Gibt’s hier bei uns 😉