Feine Karotten-Salbei- Kreation
für kleine und große Feinschmecker

Zutaten aus der Kochbox

  • 800 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Sahne
  • 3 Eier
  • ca. 50g Parmesan, gerieben

Zutaten @ home

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 10 Blätter Salbei (oder 2-3 TL getrockneter)
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Salz

Gesundheit

Möhren – wegen ihres süßlichen Geschmacks sind sie nicht nur bei Babys ziemlich beliebt: Sie können direkt aus der Hand geknabbert oder ganz fix zu Saft, Gemüsegerichten, zu Salat und sogar zum beliebten „Carrot-Cake“ verarbeitet werden.
Möhren, auch Karotten genannt, sind (es liegt nicht fern) Spitzenreiter der Carotinoid-Lieferanten und sind super gesund für unsere Augen und unser Herz. Es gibt sie aber nicht nur in Orange- auch weiße, lila und fast schwarze Möhren gehören ebenso zur Familie dieses Wurzelgemüses.

Möhren fördern durch das enthaltene Pektin unsere Verdauung und machen uns lange Satt. Sie schmecken zwar süßlich, haben aber kaum Kalorien und Zucker und sind magenschonend.

Wusstet ihr, dass das in Möhren enthaltene Beta-Carotin fettlöslich ist und am Besten vom Körper verarbeitet werden kann, wenn Möhren mit etwas Fett zubereitet werden? Ein kleiner Tropfen Öl oder Butter genügen da aber schon 😊

Spannend ist auch, dass Möhren gegart noch gesünder sind als roh, da erst in gegartem Zustand das beta-Carotin für unseren Körper verfügbar gemacht wird. Ganz wichtig ist, dass Möhren aus konventionellem (nicht biologischem) Anbau überdurchschnittlich häufig mit Pestiziden (Rückstände von Pflanzenschutzmitteln) belastet sind. Greift also am besten immer nur auf Bio-Qualität zurück und wascht das Wurzelgemüse gut.

Möhrengrün nicht wegwerfen!

Es lässt sich schnell & wunderbar zu diesem köstlichen  Pesto verarbeiten.

So wird’s gemacht:

Ps: Eine vegane Variante gibt´s weiter unten!

Für den Boden:
  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter (für die vegane Variante Alsan)
  • 1 TL Salz
  • Kräuter nach Belieben
  • Ein Schuss kaltes Wasser (ca. 3 EL, evtl. mehr)

Die Zutaten mit einem Knethaken oder alternativ mit den Händen zu einem Teig verarbeiten. Falls der Teig sehr trocken sein sollte, gern schluckweise noch etwas kaltes Wasser hinzufügen.

Den Teig in eine Quiche-Form drücken und den Rand ca. 2 cm hochziehen. Schön sieht es aus, wenn der Teig am Rand am Ende gleichmäßig hoch ist: Dazu den Rand von oben mit den Fingern auf eine Höhe bringen.

Im Backofen bei 180 °C 10-15 Minuten vorbacken.

 

Wichtig: Möhrengrün nicht wegschmeißen! Damit könnt ihr ein fixes super leckeres Pesto zaubern!

Für die Möhren-Mischung
  • 800 g Möhren
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 10 Blätter frischer Salbei oder 2-3 TL getrockneter Salbei
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • 1/2 TL Salz
  1. Die Möhren gut waschen, nach Belieben schälen und in feine Stifte schneiden oder raspeln. Die Salbeiblätter hacken
  2. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in einer großen Pfanne kurz in Öl andünsten. Dann die Möhrchen dazugeben, leicht andünsten und zum Schluss den Salbei und die Kräuter der Provence hinzugeben und zugedeckt bei geringer Hitze für einige Minuten dünsten. Durch den Wasserdampf sollte das Gemüse kurz garen können, ohne anzubacken. Falls dies trotzdem der Fall sein sollte, einen kleinen Schluck Wasser hinzugeben. Mit ½ TL Salz und Pfeffer würzen.
  3. Von der Platte nehmen und kurz auskühlen lassen. Währenddessen den Guss vorbereiten.
Für den Guss
  • 3 Eier
  • 200 ml Sahne (alternativ: Schmand)
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer, Muskat
  • 50 g geriebener  Parmesan (Gouda/Emmentaler geht auch)

Alle Zutaten für den Guss mit einem Schneebesen gut verrühren.

Die Möhren-Mischung über den vorgebackenen Mürbeteig geben, den Guss gleichmäßig darauf verteilen und im Ofen (175 °C) für 40-50 Minuten backen.

Fertig!

Vegane Variante:

Die Quiche kann natürlich auch sehr gut in eine vegane Variante umgewandelt werden. Im Teig kann die Butter ganz einfach durch Alsan oder eine andere vegane Butter-Alternative ersetzt werden.
veganer Guss:

  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Cashew-Mus
  • 1 TL Kräutersalz, Pfeffer, Muskat und Kräuter nach Belieben

Die Gemüsebrühe aufkochen, Cashew-Mus, Kräuter und Gewürze hinzugeben und mit einem Schneebesen gut umrühren, während die Mischung sprudelnd kochen soll. So entsteht eine cremig sahnige Soße, die etwa 4 Minuten kochen soll. Dabei dickt sie ein wenig ein und kann anschließend direkt auf die Gemüsemischung gegossen werden.