Gesundes Kräutersalz ohne Zusatzstoffe
#zerowaste #selbstgemacht

Wir haben schon ganz viele unterschiedliche Kräutersalz-Variationen ausprobiert

… und alle waren lecker. Wir sind gespannt, wie es euch gefällt.
Unser liebster Mix:
– Möhren
– Staudensellerie
– Schnittlauch
– Oregano
– Salbei
– Minze
– Thymian
– Petersilie

Wir lieben Kräuter!

In unserer Küche sind sie gar nicht mehr wegzudenken und verwandeln jegliche Speise zu einem besonderen Geschmackserlebnis.

Wir wollen euch hier zeigen, wie ihr schnell & unkompliziert euer eigenes Kräutersalz herstellen könnt- ganz nach eurem Geschmack. Ihr könnt hier Pflanzenarten verwenden, die ihr vielleicht üblicherweise gar nicht im „Radar“ hattet… und auch Reste von Gemüsesorten, die vielleicht sonst das ein oder andere Mal im Müll landen.
Ein selbst gemachtes Kräutersalz schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist auch frei von zugesetzten Aroma- und ungesunden Zusatzstoffen und passt wunderbar in unser Zero-Waste-Konzept. Außerdem machen wir Gemüse und Kräuter so haltbar und können das Salz das ganze Jahr über verspeisen- anders als das frische Basilikum, das uns in der Wohnung oder im Garten nur begrenzt frische Blätter schenkt…

Unser Kräutersalz besteht nur aus gesunden Kräutern und Gemüsesorten, die durch das Salz haltbar gemacht werden und uns auch in getrocknetem Zustand noch mit wichtigen Vitalstoffen versorgen. 

Hier ist eine kleine Sammlung an Kräutern und Gemüsesorten, die ihr für euer Kräutersalz verwenden könnt:

GEMÜSE (& Reste/Stiele davon):

  • Möhren (auch das Grün)
  • Rote Bete
  • Meerrettich
  • Sellerie
  • (Frühlings-)zwiebel
  • Knoblauch
  • Spinat
  • Rettich
  • Brokkoli
  • Blumenkohl

KRÄUTER (inkl. Stengel)

  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Oregano
  • Basilikum
  • Minze
  • Salbei
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Zitronenmelisse
  • Bärlauch
  • Brennessel
  • Löwenzahnblätter
  • Pimpinelle
  • Sauerampfer
  • Lavendel
Die Herstellung geht ganz einfach:
  1. Kräuter & Gemüse sammeln
    Ihr sammelt eine Schüssel voll Kräuter & Gemüsesorten oder -reste, wascht sie und trocknet sie gut ab. Kräuter könnt ihr wunderbar in einer Salatschleuder trocken schleudern. Die Gemüsereste könnt ihr auch über die Wochen hinweg ansammeln und an einem warmen Ort, zum Beispiel auf der Heizung oder in der Restwärme des Backofens trocknen lassen (am besten vorher kleinschneiden).
  2. Kräuter trocknen
    Die Kräuter könnt ihr entweder kopfüber aufhängen und in einem trockenen und warmen Raum vor sich hin trocknen lassen- wir machen es meistens im Dörrgerät. Im Backofen bei etwa 50 Grad müsste es aber auch gut gehen.
    Wenn ihr ein Dörrgerät verwendet, könnt ihr die Kräuter grob zerkleinern, bevor ihr sie trocknet.
  3. Kräuter & Gemüse schreddern & fein zermahlen
    Sind die Kräuter & das Gemüse getrocknet? Dann könnt ihr diese jetzt in einem Turbomixer (z.B. im Thermomix) fein mahlen (im Thermomix auf Stufe 8). Wenn ihr keinen Hochleistungsmixer habt, geht das mit etwas Geduld auch mit einem Pürierstab
  4. Mit Salz vermengen
    Jetzt seid ihr fast schon fertig: Mischt die Kräuter einfach mit Salz. Achtet dabei einfach darauf, dass das Kräutersalz eine gute „Farbmischung“ bekommt: Das ungefähre Verhältnis von Salz & Kräutern kann 1:10 sein.
  5. In trockene Gläser umfüllen & genießen oder verschenken.