Grünkohlwunder: Unsere Winterpesto
– Vitaminbombe!

Zutaten aus der Kochbox (werden mitgeliefert)

  • 200 g Grünkohl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Zitronensaft

Zutaten @home

  • 200 ml Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Nach Belieben frische Kräuter

Gesundheit

Im östlichen Mittelmeerraum liegt der Ursprung dieser mittlerweile weltweit verbreiteten Zuchtform des Gemüsekohls. Bereits im alten Rom galt Grünkohl unter dem Namen „Sabellinischer Kohl“ als Delikatesse. Da er im Februar oft das letzte Blattgemüse auf den Feldern war, bezeichneten die Römer den zweiten Monat des Jahres sogar als Kohlmonat. Seit dem 16. Jahrhundert wird er in Deutschland angebaut. Vom Armengemüse hat sich Grünkohl in den letzten Jahren zu einem Modegemüse gewandelt, so wird er unter dem Namen „Kale“ als heimisches Superfood in Salaten und Smoothies zelebriert.

Von Ende September bis Februar finden wir ihn vom heimischen Feld. Besonders schmackhaft wird Grünkohl bei einer späteren Ernte, da die Reife bei niedrigen Temperaturen den Zuckergehalt in den Blättern steigen lässt. Im Gegensatz zu Kopfkohl-Sorten werden beim Grünkohl die krausen Blätter einzeln geerntet, das wiederum das Wachstum neuer Blätter begünstigt. Zurecht wird er als Superfood bezeichnet, Grünkohl gehört zu den Vitamin C-reichsten Lebensmitteln und hat zudem einen besonders hohen Gehalt an Eiweiß, Mineral-und Ballaststoffen.

Tipp: von den Stielen befreit und mit einer Prise Salz für ein paar Minuten geknetet verändern die Blätter ihre Struktur und werden zur feinen Salatzutat.

Tipp: Den Rest Pesto einfach in ein schönes Schraubgläschen – ein tolles Geschenk für zwischendurch 🙂

Pesto selber machen ist easy: Einfach die Zutaten durch den Mixer jagen und fertig! Schmeckt viel besser als die gekaufte Variante und ist dazu sogar noch mit regionaleren Zutaten: Statt Pinienkernen verwenden wir Sonnenblumenkerne, da der ökologische Fußabdruck viel kleiner ist. Der Geschmack ist übrigens phantastisch! Und weil wir euch neben dem sommerlichen „Möhrengrün-Pesto“ auch eine Winter-Variante anbieten möchten, kommt hier ein Winter-Rezept mit Grünkohl. Klingt ungewohnt?! Ja, aber probiert es mal aus- so habt ihr Grünkohl bestimmt noch nie probiert. Ob zu Pasta, im Salat, aufs Brot, auf die Pizza oder gestrichen auf Gemüse-Stücke (z.B. Blumenkohl oder Auberginen) im Ofen gebacken- Pesto ist vielfältig einsetzbar und hält sich in Schraubgläsern verschlossen auch ganz gut im Kühlschrank.

Statt Grünkohl könnt ihr übrigens auch Wirsing, Schwarzkohl oder im Frühling und Sommer auch Basilikum, Bärlauch oder Petersilie verwenden. Falls ihr keine Sonnenblumenkerne zuhause habt, nehmt doch einfach Mandeln

  1. Wollt ihr das Pesto direkt verzehren?
    >>> Dann setzt am besten schonmal das Nudelwasser auf und kocht die Pasta je nach Packungsanweisung gar.

Dann kann´s losgehen mit dem Pesto:

Den Grünkohl waschen, die untersten Strünke entfernen (aber nicht wegwerfen! Ihr könnt damit Gemüsebrühe machen). Die Blätter klein schneiden und anschließend in kochendem gesalzenem Wasser für etwa 4 Minuten blanchieren. Dann gut abtropfen lassen.

Die Sonnenblumenkerne (alternativ: Mandeln) in einer Pfanne fettfrei unter Rühren goldig braun werden lassen. Das kann sehr schnell gehen, also bleibt am besten neben der Pfanne stehen.

Den Knoblauch schälen und grob schneiden und alle Zutaten, (auch die abgetropften Grünkohlblätter) mit einem Mixer oder dem Pürierstab pürieren und nach Belieben abschmecken.

Das Pesto in saubere Schraubgläser füllen, für eine bessere Haltbarkeit mit Olivenöl bedecken und gut verschließen.

Oder sofort genießen?! Einfach auf die frisch gekochten Nudeln geben, wahlweise mit Hefeflocken oder etwas Parmesan bestreuen oder „pur“ genießen.
Guten Appetit!

Lust auf mehr Grünkohl?!

Bei einem Grünkohl-Rezept soll es natürlich nicht bleiben! Habt ihr schonmal unsere leckeren Grünkohl-Chips probiert? Schnell, einfach und mit wenigen Zutaten im Ofen zubereitet sind sie der ideale gesunde Kartoffel-Chips-Ersatz.
Grünkohl schmeckt aber auch im Salat! Einfach den Strunk entfernen, die Blätter kleinschneiden und mit etwas Salz kneten. So verändern sie ihre Struktur und schmecken vorzüglich mit einem leckeren Dressing zubereitet.