festliche Köstlichkeit:
Reich an Kalium und Vitamin-B

Zutaten aus der Kochbox

  • 500 -600 g Hokkaidokürbis
  • 1 mittlere Rote Bete- Knolle
  • 1 Zwiebel oder ½ Stange Lauch oder Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g Mehl
  • 125 g Alsan/Butter
  • 3 Eier
  • 200 g Creme fraiche, Schmand oder Frischkäse

Zutaten @ home

  • Salz, Pfeffer, Öl
  • 1-2 TL Zimt
  • Kräuter nach Belieben

Gesundheit

Es gibt knapp 1000 unterschiedliche Kürbisarten, die ursprünglich in tropischen Gebieten heimisch waren und erst nach und nach in unsere Breitengrade eingezogen sind, hier aber mittlerweile geliebt und nicht mehr wegzudenken sind (das gleiche gilt übrigens auch für die Verwandten der Kürbis-Familie: Die Gurken und Melonen.

Am liebsten wird oft der Hokkaido-Kürbis verwendet. Er muss nicht geschält werden, da auch in der Schale sehr wichtige gesunde Nährstoffe enthalten sind. Hokkaido-Kürbisse sind durch den hohen Kaliumgehalt gut für unsere Blase und die Nieren, enthalten viel Vitamin A, was unsere Sehkraft stärkt und schützt uns mit Antioxidantien vor zellschädigenden Stoffen. Die B-Vitamine sind gut für unsere Nerven und regen den Stoffwechsel an.
Hokkaidos haben eine super CO2-Bilanz. Wir bekommen ihn ganz regional und können ihn guten Gewissens essen und vielfältig verarbeiten: Ob in Quiches, Tartes, Suppen, als Ofengemüse, Kuchen oder als Nudelgericht- er schmeckt vollmundig, immer anders und meistens umwerfend lecker.

Kürbiskerne nicht wegwerfen!

Die Kürbiskerne könnt ihr schnell und einfach mit Rosmarin und Salz in einer Pfanne anrösten.
Ein Rezept findet ihr hier.

Ein weiteres Souldfood-Gericht für Leib und Seele: Der Zimt verleiht dieser Kürbis-Tarte einen ganz außergewöhnlichen lieblichen Geschmack- es lohnt sich, mal einen Sprung ins Unbekannte zu wagen! Die Tarte eignet sich übrigens auch hervorragend als Vorspeise für die Festtage.

So wird’s gemacht:

Zunächst den Hokkaido waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die Kerne dabei bitte nicht wegschmeißen, ihr könnt wunderbar geröstete Kürbiskerne mit Rosmarin und Salz daraus machen. Ein Rezept findet ihr hier.

Den Kürbis in einen Topf mit etwa 300-400 ml Salzwasser geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Das dauert etwa 15 Minuten- in der Zeit könnt ihr mit dem Teig beginnen.

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 125 g Alsan
  • 1 TL Salz, Gewürze n.B.
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Schuss kaltes Wasser (3 EL, evtl. etwas mehr)

Die Zutaten für den Teig mit einem Knethaken oder alternativ mit den Händen zu einem Teig verarbeiten. Falls der Teig sehr trocken sein sollte, gern schluckweise noch etwas kaltes Wasser hinzufügen.

Eine runde Backform mit Backpapier auslegen, den Teig hineindrücken und den Rand ca. 2 cm hochziehen. Schön sieht es aus, wenn der Teig am Rand am Ende gleichmäßig hoch ist: Dazu den Rand von oben mit den Fingern wieder etwas herunterschieben und auf eine Höhe bringen.

Im Backofen bei 180 °C 10-15 Minuten vorbacken (der Backofen muss dafür nicht vorgeheizt sein, so spart ihr Energie).

Für die Füllung:

Für die Füllung Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken (anstelle von Zwiebeln könnt ihr auch ½ Stange Lauch oder Frühlingszwiebeln verwenden).

Die Rote Beete waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Das Rote-Bete-Grün dabei bitte nicht wegwerfen! Falls eure Rote Bete noch Blätter hat, wascht diese und legt sie später gemeinsam mit den Rote-Bete-Scheiben auf den vorgebackenen Boden der Tarte. Alternativ könnt ihr die Blätter auch genau wie Mangold verwenden oder frisch als Salatblätter mit leckerem Dressing zubereiten.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig braten. Nach 3-4 Minuten auch den Knoblauch hinzufügen und nach weiteren 2 Minuten 1-2 TL Zimt untermischen. Die Pfanne vom Herd nehmen.

Wenn der Kürbis weich ist, das Wasser etwas abgießen und den weichen Kürbis mit einer Gabel zerdrücken oder mit einem Stabmixer pürieren.

Die Zwiebel-Knofi-Zimt-Mischung unter das Kürbispüree heben und nun separat den Guss vorbereiten.

Für den Guss:

  • 3 Eier
  • 200 g Creme Fraiche, Schmand oder Frischkäse
  • 1 TL Salz, Pfeffer
  • 1-2 TL Gewürze nach Belieben (z.B. Kräuter der Provence)

Alle Zutaten für den Guss mit einem Schneebesen gut vermischen und unter das Kürbis-Püree heben.

Ist der Teig schon vorgebacken? Dann könnt ihr nun die Hälfte der Rote Bete Scheiben auf den Teig legen, mit der Kürbis-Mischung bedecken und anschließend die restlichen Rote Bete Scheiben von oben auf die Kürbismischung legen und etwas eindrücken.

Die Tarte im Ofen bei 180 °C etwa 40 Minuten backen.

Guten Appetit!


Ps: Dazu empfehlen wir einen knackig-frischen Salat mit leckerem Dressing.

 

Auf der Suche nach weiteren Kürbis-Anregungen??! Hier findet ihr Tipps, Anregungen & Rezepte für die Kürbis-Verwertung.