der grüne Bruder des Blumenkohls:
Nährstoffreich, kalorienarm und magenschonend

Für eine Tarteform (Ø 28cm) / 12 Stücke

Zutaten aus der Kochbox

  • 1/2 Romanesco (350- 400g)
  • 1 Süßkartoffel (ca. 200g)
  • 1 Stange Porree Lauch (ca. 200g)
  • 1 Knoblauchzehe (ca. 3-5g)
  • 200 ml vegane Sahne
  • 300 g Mehl
  • 125 g Alsan/ Butter
  • 100 g Hartkäse, gerieben (z.B. Gouda oder Parmesan)
  • 3 Eier

Zutaten @ home

  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 TL getrocknete Kräuter (z.B. Salbei, Oregano oder Kräuter der Provence)

Gesundheit

Romanesco ist der grüne Bruder vom Blumenkohl, auch wenn die grünen Röschen eher dem Brokkoli ähneln. Im Gegensatz zum Blumenkohl darf der Romanesco bei der Reifung seine Röschen ins Licht strecken und wird nicht abgedeckt vor der Lichteinstrahlung geschützt (wie sein weißer Bruder). Je länger Romanesco kocht, desto kohliger schmeckt er.

Im Vergleich zu seinen Verwandten hat er noch mehr Nährstoffe und Vitamine zu bieten. Vor allem Provitamin A, Vitamin C und Karotin. Durch seine zarte Struktur ist er zudem leichter als andere Kohlsorten verdaulich. Romanesco ist zudem kalorienarm und macht durch den hohen Ballaststoffgehalt doch sehr satt. Ähnlich wie Blumenkohl ist er in der Küche vielfältig einsetzbar. So ist er optisch und aromatisch roh, gedämpft, gegrillt, gekocht oder eingelegt ein Genuss.

TIPP: Als gute Frische-Anzeige dienen die äußeren Hüllblätter. Sind sie grün, knackig und saftig ist der Romanesco frisch und hält sich (mit Blättern!) für etwa 4 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Das Blattgrün kann übrigens auch gegessen werden: Zum Beispiel wie Mangold zubereitet oder in Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe eingearbeitet. Lecker und sehr gesund!

Romanesco– der wahrscheinlich schönste Kohl der Welt. Die futuristischen Röschen ähneln dem Brokkoli, tatsächlich ist der Romanesco allerdings eher mit dem Blumenkohl verwandt. Ein richtiger Meister der Tarnung ist unser Kohlkopf also und erinnert uns daran, dass wir nicht zu vorschnell mit unseren Meinungen sein sollen: Was in uns steckt ist eben nach außen hin oft gar nicht sichtbar und lässt immer wieder Überraschungen zu. Und geschmacklich ist der Romanesco nicht zu toppen: In Kombination mit leckeren Kräutern, Knoblauch und der Süßkartoffel bekommt ihr hier ein leckeres Quiche-Rezept für den Alltag, als Mittagssnack für die Arbeit oder für ein feierliches gemeinsames Essen.

Ps: Die Mengenangaben in diesem Rezept sind flexibel! Wenn euer Gemüse mehr oder weniger wiegt, macht das gar nichts- bleibt einfach kreativ und probiert euch aus- so wird es auch garantiert jedes Mal ein wenig anders und doch immer sehr lecker!

PPs: Ihr habt jetzt noch eine Hälfte des Romanescos übrig? Wunderbar! Dann könnt ihr daraus noch einen köstlichen Salat mit gebackenem Romanesco, Roter Bete und gerösteten Nüssen zubereiten.

So wird’s gemacht:

Für den Boden:
  • 300 g Mehl
  • 125 g Alsan/ Butter
  • 1 TL Salz
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Kräuter nach Belieben
  • Ein Schuss kaltes Wasser (ca. 3 EL, evtl. mehr)

Wir beginnen meist mit dem Quiche-Boden, sodass dieser vorbacken kann, während wir das Gemüse vorbereiten.

Für den Teig 300 g Mehl mit 125 g Alsan/Butter, 1 TL Salz, ½ Päckchen Backpulver und wahlweise ein paar Kräutern gut verkneten. Am besten geht das mit den Händen so wird das Alsan/die Butter schön geschmeidig und lässt sich gut mit den restlichen Zutaten vermengen. Aber auch ein Küchengerät mit Knethaken eignet sich prima.

Sollte der Teig etwas zu trocken sein, könnt ihr einen Schluck Wasser hinzufügen. Aber etwas Geduld: Der Teig wird erst nach einigem Kneten geschmeidig- also mit dem Wasser bitte nicht zu früh übertreiben!

Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.

Eine Quiche-/Tarte-Form mit Backpapier auslegen und den Teig mit den Händen in die Form drücken. Dabei an den Seiten einen Rand von etwa 2-3 cm hochziehen. Am Ende könnt ihr den Rand von oben mit den Fingern wieder etwas nach Unten schieben, sodass er gleichmäßig hoch ist.

Den Teig im Backofen bei 180°C für etwa 10- 15 Minuten vorbacken.

Für die Gemüse- Füllung
  • 1/2 Romanesco (350- 400g)
  • 1 Süßkartoffel (ca. 200g)
  • 1 Stange Porree Lauch (ca. 200g)
  • 1 Knoblauchzehe (ca. 3-5g)
  • 2 TL getrocknete Kräuter nach Wahl (z.B. Kräuter der Provence, Salbei oder Oregano)

Während der Teig vorbackt, könnt ihr schonmal ca. 400 ml Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und leicht salzen.
Den Romanesco waschen und vorsichtig die Röschen abschneiden. Die feste Schale unten am Strunk abschneiden und das Innere des Strunks in kleine Stückchen schneiden. Anschließend die Röschen und den Strunk in das Salzwasser geben und für etwa 5-10 Minuten kochen. Das Wasser abgießen.

Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke oder für eine schöne Optik in schmale Streifen schneiden.
Den Lauch waschen und das äußere Blatt entfernen. Anschließend in feine Ringe oder Stücke schneiden (die Enden bitte nicht wegwerfen! Ihr könnt sie trocknen und Kräutersalz daraus machen oder – noch idealer- ungetrocknet für selbst gemachte Gemüsebrühe verwenden. (Für die Rezepte bitte anklicken.)
Den Knoblauch schälen und gepresst/ fein gehackt beiseitestellen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, den Lauch darin kurz auf mittlerer Hitze anbraten. Die Süßkartoffel hinzugeben und für ein paar Minuten unter Rühren mit anbraten. Anschließend den abgegossenen Romanesco mit in die Pfanne geben und ebenfalls für ein paar Minuten anbraten. Dabei sehr vorsichtig umrühren, sodass die Röschen nicht zerfallen. Sollte das Gemüse anpappen, einen kleinen Schluck Wasser hinzugeben.
Das Gemüse mit 2 TL getrockneten Kräutern und dem gepressten Knoblauch würzen. Wir verwenden hier sehr gerne Salbei und Kräuter der Provence.
Die Hitze nun reduzieren und die Pfanne mit einem Deckel abdecken, sodass das Gemüse den wunderbaren Geschmack vom Knoblauch und den Kräutern annehmen kann.
Auf kleiner Flamme könnt ihr das Gemüse nun kurz ziehen lassen und währenddessen den Guss anrühren.

Für den Guss
  • 200 ml vegane Sahne
  • 100 g Hartkäse, gerieben (z.B. Gouda oder Parmesan)
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer & Muskat; optional: getrocknete Kräuter

In einem separaten Gefäß die 3 Eier mit 200 ml (veganer) Sahne, 1 TL Salz, Pfeffer und Muskat mischen. Wer mag, kann auch hier noch ein paar Kräuter hinzufügen.

Die Gemüsemischung auf den vorgebackenen Quiche-Teig geben, mit geriebenem Käse bestreuen und anschließend den Guss gleichmäßig darauf verteilen.
Nun kommt die Quiche nochmal für etwa 40 Minuten in den Ofen. Falls sie zu dunkel wird, reduziert die Hitze nach der Hälfte der Backzeit etwas.

Die Quiche kann sowohl warm als auch kalt verspeist werden. Ihr könnt sie zum Beispiel auch wunderbar am nächsten Tag zur Arbeit mitnehmen oder sogar ein paar Stücke einfrieren für einen Tag, an dem es mal schnell gehen soll.