der grüne Bruder des Blumenkohls:
Nährstoffreich, kalorienarm und magenschonend

Für 4 Portionen

Zutaten aus der Kochbox

  • ½ Romanesco (ca. 300-400 g)
  • 1 Knolle Rote Bete (ca. 50 g)
  • 2 Zitronen
  • 1 Knoblauchzehe

Zutaten @ home

  • Salz, Pfeffer
  • Apfelessig & Olivenöl
  • 1 TL Honig / Agavendicksaft
  • 40 g Sonnenblumenkerne, Walnüsse oder andere Kerne
  • ½ TL Senf
  • Wahlweise 1-2 TL getrocknete Kräuter, z.B. Minze oder Oregano

Gesundheit

Romanesco ist der grüne Bruder vom Blumenkohl, auch wenn die grünen Röschen eher dem Brokkoli ähneln. Im Gegensatz zum Blumenkohl darf der Romanesco bei der Reifung seine Röschen ins Licht strecken und wird nicht abgedeckt vor der Lichteinstrahlung geschützt (wie sein weißer Bruder). Je länger Romanesco kocht, desto kohliger schmeckt er.

Im Vergleich zu seinen Verwandten hat er noch mehr Nährstoffe und Vitamine zu bieten. Vor allem Provitamin A, Vitamin C und Karotin. Durch seine zarte Struktur ist er zudem leichter als andere Kohlsorten verdaulich. Romanesco ist zudem kalorienarm und macht durch den hohen Ballaststoffgehalt doch sehr satt. Ähnlich wie Blumenkohl ist er in der Küche vielfältig einsetzbar. So ist er optisch und aromatisch roh, gedämpft, gegrillt, gekocht oder eingelegt ein Genuss.

TIPP: Als gute Frische-Anzeige dienen die äußeren Hüllblätter. Sind sie grün, knackig und saftig ist der Romanesco frisch und hält sich (mit Blättern!) für etwa 4 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Das Blattgrün kann übrigens auch gegessen werden: Zum Beispiel wie Mangold zubereitet oder in Suppen, Eintöpfe oder Aufläufe eingearbeitet. Lecker und sehr gesund!

Dieser bunte Salat ist ein wahres Herbst & Winter-Soulfood. Er kann sowohl warm als auch kalt gegessen werden und wahlweise auch mit Oliven, Feta, Parmesan oder getrockneten Tomaten aufgepimpt werden. Wir empfehlen dazu unseren knusprigen Kartoffelspalten– köstlich!

Übrigens: Falls euch die Zubereitung des Romanescos im Ofen zu lange dauert, könnt ihr den Romanesco stattdessen auch in Röschen schneiden und anschließend für etwa 10 Minuten in Salzwasser kochen. Das schmeckt dann zwar nicht so schön knusprig und intensiv, ist aber auch lecker. Den Saft der Zitrone und den Knoblauch (wenn ihr ihn auch frisch im Salat mögt, ansonsten einfach weglassen) gebt ihr dann direkt ins Dressing und könnt stattdessen etwas weniger Apfelessig verwenden.

Ps: Ihr habt jetzt noch eine Hälfte des Romanescos übrig? Wunderbar! Dann könnt ihr daraus eine leckere Quiche mit Romanesco, Lauch und Süßkartoffeln machen!

So wird’s gemacht:

Wenn ihr Kartoffelspalten dazu servieren wollt, fangt am besten direkt damit an. Dann könnt ihr sie schonmal in den Backofen tun und den Romanesco später einfach dazuschieben.

Die Rote Bete abwaschen, mit einer Prise Salz in einen Kochtopf geben, mit Wasser bedecken und für etwa 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend die Platte ausstellen und im heißen Wasser nachgaren lassen, bis ihr sie im Rezept weiterverwendet.

Den Romanesco waschen und vorsichtig die Röschen abschneiden. Die feste Schale unten am Strunk abschneiden und das Innere des Strunks in kleine Stückchen schneiden. Anschließend die Röschen und den Strunk in eine Schüssel geben.

Den Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.

Die Zitrone auspressen den Knoblauch schälen und fein hacken.

In einer kleinen Schale den Zitronensaft, den gepressten Knoblauch und ½ TL Salz mit 3 EL Olivenöl vermengen. Verwendet doch einfach euer selbst gemachtes Kräutersalz oder fügt 2 TL getrocknete Kräuter (z.B Minze, Salbei oder Oregano) hinzu. Die Mischung auf den Romanesco geben und vorsichtig alles vermischen, dabei eine Handvoll Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Walnusskerne unterheben.

Nun ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Romanesco-Mischung darauf verteilen und im Ofen für etwa 10 Minuten im Ofen backen. Das Gemüse mit einem Holzlöffel wenden und weitere 5 Minuten goldig backen. Schaut ab und zu nach, ob der Romanesco eventuell zu braun wird und reduziert in diesem Fall die Temperatur.

Dressing
  • Saft einer Zitrone
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Olivenöl
  • ½ TL Senf
  • 1 TL Honig/Agavendicksaft
  • Salz, Pfeffer
  • Wahlweise 1 TL getrocknete Kräuter (z.B. Minze/ Oregano)

Während die Rote Bete kocht und der Romanesco im Ofen ist, könnt ihr das Dressing zubereiten.

Dafür die zweite Zitrone auspressen und mit den restlichen Dressing-Zutaten gut vermischen.

Nun könnt ihr die Rote Bete aus dem Kochwasser nehmen. Falls diese noch nicht ganz weich gekocht ist: Gar kein Problem! So bringt sie noch etwas Bissfestes in unseren Salat. (Rote Bete kann mensch übrigens auch roh essen- lecker und gesund!). Die Rote Bete schälen, in kleine Stücke schneiden und in einer Salatschüssel mit dem Romanesco und dem Dressing vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Wer mag, kann noch Feta obendrüber bröseln.

Lasst es euch schmecken!
Sowohl warm, als auch durchgezogen und kalt am nächsten Tag ist dieser Salat ein Genuss!

Ps: Habt ihr nun noch einen halben Romanesco übrig? Wunderbar! Damit könnt ihr eine leckere Quiche mit Romanesco und Süßkartoffeln zubereiten. Köstlich!