Lagerung

Äpfel haben wir eigentlich immer in der frischen Gesundheitskiste. Das heißt, innerhalb 1 Woche sollten die Äpfel verbraucht sein, dann kommen schon die neuen 😉

Wir achten darauf, möglichst hochwertige Äpfel zu bekommen und sortieren solche aus, die Druckstellen haben. Die nehmen wir mit nach Hause und machen daraus Apfelmus für unsere Kids (mehr dazu siehe unten). Daher müsstet ihr eure eigentlich nur kühl und dunkel lagern. Im Kühlschrank muss es nicht unbedingt sein, außer, ihr habt eh noch etwas Platz darin. Dabei achtet bitte darauf, dass die Äpfel keinen Frost abbekommen. Mir passiert es manchmal, dass sie an der Rückwand festfrieren. Nicht gut…

Die meisten anderen Obstsorten vertragen sich übrigens nicht so gut mit den Äpfeln. Äpfel geben beim Reifungsprozess das Pflanzenhormon Ethylen ab, dass die gesunden Kollegen schneller reifen oder sogar faulen lässt. Wir transportieren die Obstsorten ohnehin getrennt bis vor eure Haustür. Zuhause bei euch übernehmt ihr das dann.

Ökofresh hat für euch mal den Test gemacht, wie Kartoffeln auf Äpfel reagieren. Tatsächlich haben die Kartoffeln, bei denen ein Apfel lag, erst später zu keimen begonnen. Also ist es aus unserer Sicht kein Problem, Äpfel und Kartoffeln zusammen zu lagern.

Auch gut: Alte Plastiktüten. Einfach die Äpfel rein, dadurch werden sie vor dem Austrocknen geschützt. Falls ihr sie in den Kühlschrank legt achtet bitte darauf, dass sich nicht zu viel Wasser in der Tüt ansammelt.

Rettung

– Wenn ihr vor der nächsten Lieferung noch Äpfel habt, empfehle ich euch z. B. Apfelchips. Die sind reich an Vitaminen, halten länger, sind fett- und kalorienarm. Auch Apfelmus mit einem Schuss Zitronensaft. Weitere Verwertungsmöglichkeiten für alte Äpfel sin Apfelbrot und Apfelsaft. Das klappt alles auch dann ziemlich gut, wenn die Äpfel schon etwas runzelig geworden sind.

– Viel zu oft verkannt werden die Apfelkerne und das Kerngehäuse. Wer schon ein bisschen bei Ökofresh mitgelesen hat wird schon wissen, was jetzt kommt. Genau. Einfach mitessen! In den Apfelkernen sind viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die von hoher Bedeutung für die menschliche Gesundheit sind. Die Stoffe wirken antioxidativ und entzündungshemmend. Sie beeinflussen Erkrankungen wie Arteriosklerose, Diabetes mellitus Typ 2 und Asthma positiv und wirken präventiv bei Brust-, Lungen-, Haut und Prostatakrebs. Das Kerngehäuse ist voller toller Bakterien, die sich extrem positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Die guten Bakterien sind so eine Art Körperpolizei, die die gesundheitsschädlichen Bakterien im Darm verdrängen. Ganz wichtig ist dabei, dass es sich um ökologisch produzierte Äpfel handelt. Bei konventioneller Ware sind die gesundheitlichen Effekte kaum oder gar nicht mehr vorhanden.

Wer es richtig macht, lässt am Ende nur den Stiel übrig.

Für jemanden, der Kerne und Gehäuse nicht essen mag, dient eventuell der Smoothie als Work-Around. In einem Smoothie kann auch der ganze Apfel verwertet werden. Oder, auch nett, es gibt DIYs, die mensch nur mit den Apfelresten alleine herstellt. Dazu gehören z. B. Apfel-Pektin für die Herstellung von Marmelade oder Apfelessig (geeignet für den Haushalt, für die Küche und für Hautpflege).

Lagerung

Bananen mögen keinen Kühlschrank. So viel steht fest. Habe ich selbst ausprobiert. Aber was kann mensch dann tun, um die schnelle Bräunung zu verhindern?

Um diese Frage zu beanteorten, musste ich mich selbst erstmal schlau machen. Erstaunlich, wie wenig ich eigentlich über dieses Obst wusste, dass wir wöchentlich an euch ausliefern. Fangen wir mal vorne an. Laut Artikel werden Bananen nach dem Pflücken also in einen Kälteschlaf versetzt und erst hier bei uns wieder zur Reifung erwacht, mittels eines Gases, das sie selbst produzieren. Das ist ähnlich wie bei den Äpfeln. Deswegen sollten Bananen und Äpfel nie zusammen gelagert werden, denn das beschleunigt den Reifungsprozess ungemein. Allerdings: Wenn die Bananen noch grün sind (solche Ware erhalten wir auch manchmal), kann man sie sehr wohl zu Äpfeln legen, um den Reifungsprozess zu beschleunigen.

Da Bananen ab weniger als 12 Grad Kälteschäden erleiden, lagert ihr sie am besten bei Raumtemperatur in der Speisekammer (falls vorhanden). Mein Schwiegervater hängt die Bananen in seinem Bio-Hofladen immer an einen Haken, damit sie keine Druckstellen bekommen und schneller braun werden. Das sollte auch problemlos im Haushalt möglich sein und gut funktionieren. Sieht außer dem auch noch gut aus 😉 So sollten sie 3-4 Tage gut und gelb überleben können. Übrigens, kleiner Tipp für unsere Kids: Je gelber eine Banane ist, desto höher ist ihr Zuckergehalt. 

Rettung

Und da wären wir auch schon beim nächsten Thema. Was machen wir mit den Bananen, die sehr reif oder überreif sind. Im Grunde sind sie voller Zucker, Stärke ist kaum noch enthalten. Das heißt auch, sie ist leichter verdaulich und ihre gesundheitliche Kraft ist verfielfacht. Vom Gesundheitsstandpunkt aus muss also gesagt werden: Die braune, überreife Banane ist der gelb-knackigen eindeutig zu bevorzugen. Sie unterstützt das Immunsystem viel besser und wirkt in diesem Zustand sogar krebsvorbeugend. 

Wer hat schon mal herzhaft in eine solche Banane gebissen? Eben, schmeckt irgendwie nicht mehr so richtig gut. Daher kann die Banane dann wieder perfekt für Smoothies genommen werden. Oder ihr nehmt sie als pflanzlichen, natürlichen Süßsstoff zum Backen und Kochen

Die Bananenschale: Auch diese bitte nicht wegwerfen, sogar als Dünger ist sie fast zu schade. Sie ist exxbar und ziemlich lecker. In diesem Video ist ein toller Tipp enthalten (ohnehin sehr inspirierend), könnt ihr einfach auch mal mit euren Kindern nachkochen. Es gibt noch unzählige weitere Verwendungsoptionen, die ich euch hier an dieser Stelle auch bald gerne einzeln vorstellen werde. 

Wohl bekommt’s 🙂

 

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